Sekt, Sterne und Sklavendienste: Ein Wochenende bei Madame

Kürzlich wurde ich von der wundervollen Madame Godot in ihre neue Privatresidenz eingeladen, um ein schönes Wochenende unter Freundinnen zu genießen. Immerhin habe sie nun nicht nur ein neues, leeres Spielzimmer, welches dringend noch ein paar Einrichtungsideen brauche, sondern auch einen besonders gemütlichen Whirlpool auf der Terrasse. Wenn das mal keine guten Gründe sind!


Und da man in einem Whirlpool natürlich Sekt trinken muss, ihr eigener Sklave jedoch die Frechheit besaß, einen Arbeitstermin im Kalender zu haben, kam mir die Aufgabe zu, fürs Servicepersonal zu sorgen.

Butler Kay wäre für diese Aufgabe selbstredend prädestiniert gewesen, aber auch ihm war es offensichtlich lieber, mich zu verärgern als seinen mondänen Arbeitgeber und Lohntütenfüller – und das, obwohl ich ihm großzügig ganze vier Tage vorher Bescheid gegeben hatte! Die Wirtschaft und ich, wir werden in diesem Leben keine Freunde mehr.

Gut, man muss sich eben auch in harten Zeiten zu helfen wissen; so ist das nun mal, da hilft auch alles Jammern nicht.

Also bekam das neue Spielzeug, Darren – das sich übrigens zur Zeit ganz wundervoll in der hohen Kunst der Commandress-Bespaßung hervortut – auch mal eine Chance, seine Nützlichkeit als Fahrer, Handtuchhalter und Sektanreicher unter Beweis zu stellen.


Ich muss schon sagen: So ein warmer, blubbernder Whirlpool unter den Sternen hat schon was! Man kann ihn sich prima teilen, zu zweit, zu dritt – oder wenn man sich ganz besonders nahe kommen mag, bestimmt auch noch zu deutlich mehreren. Und zu einer gekonnten Fußmassage unter Wasser konnte ich ja ohnehin noch nie wirklich überzeugend Nein sagen, das ist eine meiner größten Schwächen.

Madame hatte noch zwei weitere Freundinnen geladen, das Essen wurde geliefert und die Gläser stetig nachgefüllt. Insgesamt stand der Abend ganz im Zeichen der Gemütlichkeit – zumindest für uns Damen.

Darren hingegen kam in den Genuss einer meist eher bodennahen Haltung und lernte ganz nebenbei die wundersame, aufmerksamkeitssteigernde Wirkung des Elektrohalsbandes kennen. Auch mit dem von mir sehr geschätzten Dominflate (einer aufpumpbaren, äußerst unnachgiebigen Ledermanschette für den Hals) konnten wir ein wenig experimentieren.


Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich sowohl von der besondere Atmosphäre der ausgesprochen schönen und geschmackvoll eingerichteten, herrlichen neuen Wohnung der Madame und ihres Sklaven sehr angetan war, als auch von all den entspannten Momenten ungezwungener, kinky Plauderei. Sei es abends auf dem Sofa, mit dem braven Spielzeug zu Füßen, beim ausgiebigen veganen Frühstück oder mit der Frühlingssonne im Gesicht auf der Terrasse.


Danke, meine Liebe, für deine Gastfreundschaft!

Antworten

  1. Avatar von

    Ich bin ein wenig hellgrün vor Neid… 🙃

    S_C

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    1. Avatar von Commandress

      Aaach, das musst du doch nicht sein! Du kannst mich doch jederzeit auch mal einladen. 😄😉

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  2. Avatar von

    Das klingt ja ziemlich entspannt und sexy, da wird man(n) richtig neidisch. Ich liebe Ihren erzählerischen Schreibstil und kann mir die Szene lebhaft vorstellen.

    Dass mit dem Arbeitstermin stelle ich mir durchaus unterhaltsam vor, wenn ich beispielsweise in der Videokonferenz im Keller einer FemDom sitzen würde. Da würde der Vorstand ganz schön irritiert schauen (oder vielleicht ist es bei ihm ja genauso, dann hätten wir ein Gesprächsthema).

    Vielen Dank für diesen unterhaltsamen Artikel mit verträumtem Kopfkino meinerseits.

    LG KHM

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  3. Avatar von Sissy Pussi

    Ist wieder eine Freude Ihre Beiträge zu lesen. Es macht die devote Schwuchtel nur neidisch. Wie gerne waere es so versklavt

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