The Church – ein kinky Clubbesuch


Kürzlich hat sich für mich die Gelegenheit ergeben, ausgesprochen spontan eine Veranstaltung des relativ neuen Clubs „The Church“ in Karlsruhe zu besuchen.


Eigentlich hatte ich mich bereits mit dem Gedanken an einen geruhsamen Abend auf dem Sofa angefreundet, als mir ganz unverhofft ein nettes Angebot inklusive Chauffeurservice gemacht wurde, dem ich nicht widerstehen konnte.
Also doch noch mal runter vom Sofa und rein ins Vergnügen. Bzw. rein in den Fummel und die Heels.


Das The Church ist optisch wirklich eine Hausnummer für sich: ein uraltes, wundervolles Kellergewölbe mit steinernen Bögen, urig verwinkelt und dennoch topmodern und hell eingerichtet. Der Kronleuchter! Die lange, massive und gut ausgestattete Holztheke ist ein echter Hingucker – und das gemütliche Kaminzimmer dahinter geradezu irrsinnig gemütlich.


Das Personal wurde an diesem ausgebuchten Abend gut gefordert, schlug sich aber wacker und war den ganzen Abend ausgesprochen zugewandt und freundlich. Von totschick ganz zu schweigen – ein Augenschmaus. Besonders die neckischen Priesterkragen laden doch direkt zum spontanen Beichtgang ein.


Zwar bietet die Location zahlreiche, wirklich schöne und kreative Spiel- und Fesselmöglichkeiten, jedoch kommt man den anderen Gästen echt ausgesprochen nahe, wenn der Laden voll ist. Man sollte also einen Platz im Zentrum des Geschehens und der allgemeinen Aufmerksamkeit zu schätzen wissen, wenn man im The Church in Spiellaune gerät. Längere Schlagwerkzeuge wie die Bullwhip oder Snake, kann man also getrost zu Hause lassen.


Sehr gut kann ich mir in dieser Location kleinere, geschlossene Gesellschaften vorstellen, womöglich auch unter einem gemeinsamen, spannenden Motto. Da wäre ich gerne dabei!


Mein ganz persönliches Lob gilt den Betreibern für ihren wundervollen Dresscode, der hier in der Szene bisher schmerzhaft fehlte:
„Kommt, wie ihr euch wohlfühlt!“
Dies führte nämlich keineswegs zu langweiligen Straßen- oder Swingeroutfits, sondern vielmehr zu einer bezaubernden, sehr individuellen Mischung an Looks, die ich echt genossen habe.
Dass ich dort dann auch noch unverhofft ein paar wunderbare Menschen wieder getroffen habe, die ich lange nicht mehr gesehen hatte, war nur das i-Tüpfelchen an diesem Abend.


Mein Fazit: Im The Church wird man mich in Zukunft wohl öfter antreffen.

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